Das Powsurf Abc

Produkt aus Leidenschaft

Über die letzen vier Jahre haben wir stetig an unseren Boards weiter entwickelt und viele erdenkliche Shapes ausprobiert und getestet. Inspiriert durch Skateboards, Snowboards, Kiteboards und Surfboards ist ein neuer Shape entstanden, der perfekt auf bindungfreies Powdersufen abgestimmt wurde. Riftboards hat es geschafft, die Ursprünge des Snowboardens wieder aufzugreifen und ihnen die nötige Anerkennung zu zahlen, welche die damaligen Erfinder dieser Sportart verdienen. Wir kreierten Boards, die von der Fahrweise im Powder seinesgleichen suchen und im Backcountry zelebrieren, wie ein Pinsel auf Leinwand.

Was ist Powsurfen?

Skifer, 1979 USA
Skifer, 1979 USA

Powsurfen ist die Kurzform von Powdersurfing (Tiefschnee surfen). In den 1979 Jahren waren die ersten Powsurfer anzutreffen und wurden damals liebevoll Snurfer oder Skifer (Kurzform von Snow Surfer / Ski Surfer) genannt. Der damalige Shape ist aber mit den heutigen Boards nicht zu vergleichen. Sie glichen eher Monoskis, welche beim Wasserski gebraucht werden. 

 

" Powdersurfing is a combination of a rider, soft snow, a board and gravity working together in perfect harmony." By Jeremie Jensen

 

Es ist eine Form der Selbstverwirklichung, bei der dir die Natur Wege öffnet, die du vorher noch nicht gefunden hast. Es ist ein unschlagbares Gefühl des Schwebens durch unberührten Powder ohne auf dem Board gefesselt zu sein. Durch das einfache Weglassen der Bindung fährst du dein Board und den Berg wahrhaftig. Was klein war, wird plötzlich gross; was langweilig war, wird spannend; ein Turn zu einem Erlebnis; der kurze Schlittelhang von früher eine Tagesbeschäftigung voller Abenteuer; es entsteht schlicht eine neue Beziehung zwischen Idee, Ausführung und Zufriedenheit. Als Fahrer musst du aber enorm fokussiert sein auf deine Fahrt oder du wirst gnadenlos vom Board geworfen.

Fühle deine Linie, fühle den Schnee, fühle das Board, fühle die Schwerkraft, fühle die Freiheit. Das ist Powsurfen!

"Skater fahren auf der Strasse ohne Bindung, Surfer Reiten immense Wellen ohne Bindung. wieso nicht Powder ohne Bindung Fahren und zurück zu den Wurzeln des Snowboardens?" SIMON BASLER, 2015

Fahrfeeling

Ein Powsurfboard fährt sich ähnlich wie ein Surfboard. Im Gegensatz zum Snowboard benötigst du aber mehr Einsatz vom Oberkörper. Die Kurven werden eher leicht gedriftet anstatt gecarvt. Da du nicht auf dem Board festgemacht bist, spürst du förmlich die Freiheit und das Fahrgefühl wird viel intensiver. Erhöht sich das Tempo und es kommen ein paar Bodenwellen hinzu, die du nicht in deine Line einbezogen hast, fliegst du schon in den Pulver. Du musst mit dem Berg und dem Schnee eins werden, damit du völlig sorgenlos den Berg rippen kannst. Schaffst du dies, wirst du sprachlos unten ankommen und das Einzige, was du tun kannst, ist, deine Freude in die Luft zu schreien und mit einem breiten Grinsen von Ohr zu Ohr den Berg hochzuschauen und deine Line zu bewundern. 

Die Boards

Auf den ersten Blick wird mancher sagen, ein Powsurfboard ist ein Snowboard ohne Bindung. Wir von riftboards sind der Meinung: Powsurfboards sind weit mehr!

Ein Snowboard ohne Bindung ist nicht fahrbar im Tiefschnee. Powsurfer sind aufwändig entwickelt und geshaped worden, um ohne Bindung gefahren zu werden. Sie sind wendiger, kürzer und haben einiges mehr Auftrieb im Tiefschnee als ein Snowboard. Der Rockerverlauf und die Kanäle in Längsrichtung werden aufwändig erprobt und ausgetüftelt, bis sie perfekt stimmen. Ein Powsurfboard kann eine runde Outline besitzen und fährt sich so viel looser und fliessender als ein Snowboard. Du hast am Board keine Stahlkante, die im weichen Powder störend wirkt, sondern eine runde und harmonische "Kante", die zum weichen Schnee passt und ein Verkanten fast unmöglich macht. 

Schnee

Ein Powsurfboard fährt sich solange der Schnee weich ist. Pulver ab 15 cm ist ideal, Nasschnee geht gerade noch. Eis und harter Schnee sind leider nicht fahrbar. Daher benötigt Powsurfen eine gute Linienwahl, Schneekenntnis und ein Gespür für die ganze Materie. Optimal ist es, wenn du deine Line von oben bis unten kennst. Eventuell bist du ja die Line zuvor mit Schneeschuhen hochgelaufen und hast dir Gefahren gemerkt und alternative Lines gesucht. 

Sicherheit

Powsurfen kann absolut gefährlich sein! Vergiss nicht, die Natur ist meistens stärker als du. Daher respektiere ihre Grenzen. 

Ein Sturz mit dem Powsurfboard geht eigentlich immer glimpflich aus, aber es gibt Ausnahmen. Stürze geschehen meistens, weil du ungewollt auf Eis, Hartschee oder Steine gerätst....dann fliegst du vom Board, deine Beine stoppen im Schnee (Knie leiden), der Oberkörper schlägt auf und du beginnst, wie ein Autoreifen den Berg herunter zu rollen, wirst eventuell von deinem Board getroffen oder wickelst dich in die Leash ein..... Ein schöner Tag kann so schnell vorbei sein. Daher befolge diese Tipps:

 

1. Wähle deine Leash immer genug lang. 

2. Verwende, wenn möglich, eine Leash von Riftboards. 

3. Die Leash darf nicht hinter dir im Schnee nachschleifen. 

4. Befestige die Leash nie an deinem Bein oder am Arm. Verwende deinen Gurt oder deinen Rucksack. 

5. Wenn du nach vorne fällst, schütze dein Kopf mit den Armen vor dem Board. Trage immer einen Helm!

6. Fährst du einen kleinen, auslaufenden Hang an dem das Board nicht verloren gehen kann, lass die Leash einfach weg. 

7. Versuche nie bei einem Sturz zu rennen. Falle am besten nach hinten auf deinen Rucksack, Rückenpanzer oder das Gesäss. 


Weiter gilt: Du bewegst dich in freiem Gelände. Wetter, Lawinen und sonstige Gefahren sind nicht zu unterschätzen. Verwende Protektoren, LVS, Sonde, Schaufel und ein Airbag-Rucksack. Riftboards haften nicht für deine Sicherheit. Sei selbst erfahren und weise genug.

riftboards.ch | 8400 | Winterthur

E-Mail: info@riftboards.com